Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Freedom Sense Generator

Sonntag, 16. Dezember 2007

Freedom Sense Generator

 

Der Freedom Sense Generator ist ein Gerät, dass der Harmonisierung und Störungsfreiheit des Users dient. Er filtert störende Objekte aus dem audiovisuellen Umfeld des Users, indem er durch Messung des Störungsquotienten via Spelektrogramm des Kleinhirns registriert und liquidiert. Möglich machen dies zwei Systeme: Audio Internal Differentiating System und Hierarchic Internal Visuals.

 

Durch Implementierung einer elektromagnetischen Patina zwischen Hämmerchen und Trommelfell, die über das Spelektrogramm gesteuert wird, wird gewährleistet, dass als störend identifizierte Ton- und Stimmmuster durch partielle Verhärtung der Patina ausgefiltert werden. Die Steuerung erfolgt durch ein im Nackenbereich, hinter dem Ohrläppchen angebrachtes Steuerungsmodul. Dies erfolgt aus Gründen der Praktizität, die Hierarchic Internal Visuals installieren zu können. Der Freedom Sense Generator verbindet erstmals beide Systeme und macht eine gekoppelte Steuerung möglich, dies geschieht durch Objektabgleich der beiden Systeme in einem dritten Steuerungsrelais.

 

Das HIV wird direkt zwischen die Nervenenden und die Netzhaut geschaltet. Es funktioniert über eine elektromagnetische Doppelpatina, von denen die Äußere Signale an die visuelle Steuerungseinheit sendet, und die Innere die gefilterten Signale an das neuronale System weiterleitet. Die visuelle Steuerungseinheit wird ebenso wie im Falle des Audio Internal Differentiating Systems durch die Ergebnisse des Spelektrogramms mit Daten versorgt.

 

Bahnbrechend ist die Kopplung zwischen beiden Systemen, die automatisch dafür sorgt, dass Geräusche von Objekten, die visuell als Störfaktor charakterisiert wurden, gefiltert werden, ebenso wie das der Ursprung von Schallstörquellen visuell gefiltert wird.

 

Leben auch sie in einer störungsfreien Welt, vertrauen sie dem Freedom Sense Generator!

 

 

Freedom Sense Generator-T

 

Der Freedom Sense Generator aber ist nicht nur subtraktiv zu verwenden, in dem Sinne das etwas von ihrer Wahrnehmung abgezogen wird. Der Freedom Sense Generator kann in der T-Variante auch ihre sämtlichen Telekommunikationssysteme ersetzen. Interne Video Telefonie ist für Sie keine Zukunftsmusik mehr. Bild und Ton werden ihnen direkt auf Netzhaut und Hämmerchen geliefert. Musik ist auch die 2. Funktion des T-Modells. Musikhören ohne Kopfhörer, der Freedom Sense Generator-T machts möglich. Die T-Variante beinhaltet ein Sende- und Empfangsmodul, und fällt daher etwas größer aus als das Basismodell.

 

Freedom Sense Generator-T-V

 

Die T-V Variante vereint das T-Model mit einem Empfänger zur Wiedergabe von digitalem Fernsehen. Schauen sie was sie wollen, wo sie es wollen!

 

 

Freedom Sense Generator-T+

 

Dank modernster Software ist es möglich schon im voraus Störquellen auszuschalten:

 

  • Babykit: Klein- und Kleinstkinder werden auf Grund der Höhe der abgesonderten Schallwellen im voraus akustisch und visuell ausgefiltert

  • Rassistenkit: Dieser ganze Multikultiquatsch geht ihnen auf den Keks… machen Sie sich keine Sorgen, egal woher sie kommen, wir haben den richtigen Ethniefilter für sie.

Die Hure und die Bar

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Draußen war Frühling und es regnete. Drinnen stand sie, mit der Stirn gegen den abgenutzten Pfeiler der Bar, mehr schwankend als stehend, gelehnt und nuschelte: „Ich hass den Puff, ich hass den…!“ Sie hatten beide viel mitgemacht. Sie und die Bar. Die Brandflecken auf der klebrigen Oberfläche der Theke waren im dumpfen Licht des etwas veralteten Etablissements schwer auszumachen. Aber es war möglich. Als die Wirtin ihr einen ausgab, hätte man bemerken können, dass ein Tropfen auf ihr perlte. Die Tür öffnete sich. Drei Typen kamen grölend, lachend und lallend herein. „Habt ihr auch Maßkrüge?“ brüllte einer von ihnen in Richtung Bar. Alle drei stellten sich an dieselbige. Die Wirtin verneinte und schenkte ihnen im Anschluss drei Halbliterkrüge aus. Wuchtig stießen sie an, während das Wimmern am Pfeiler der Bar verstärkt wurde. Das Bier schwappte dabei aus den Krügen in die anderen, auf die Bar und auf den Boden. Ihre klatschnassen Jacken hatten sie nicht ausgezogen. Sie ließen die Krüge auf die Theke niederfahren als wären es Thors Donnerkeile. Das verschüttete Bier spritzte zu allen Seiten weg. Die Wirtin hatte sich mittlerweile zu ihr gesellt und sie in den Arm genommen. Doch auch das Trösten konnte an der Lautstärke nichts ändern. Als sie das Präsent der Wirtin zu sich nehmen wollte, machte ihr das Schlucken Schwierigkeiten. Voller Macht orderte einer der drei noch eine Runde. Wieder spritzte das Bier in alle Richtungen. Die Theke war ein See. Einer hatte einen Witz gemacht. Er war nicht witzig. Ein Anderer schlug mit der geballten Faust auf die Theke ein; seine Art zu lachen. Am anderen Ende der Bar verlor sie zwischendurch die Kontrolle über ihre Beine und setzte sich mehr oder weniger freiwillig auf den Boden. Die Drei eroberten sich den Rest der Bar und besetzten ihn mit ihrer Bierlache. Eine halbe Stunde später, saß sie ebenfalls in ihr.